Autogenes Training

pruefsiegelIn diesem Trainingskurs lernen Sie die Formeln der Unterstufe des AT nach J. H. Schultz zur Selbstanwendung.
Autogenes Training ist eine bewährte Methode zur Verbesserung der Entspannungsfähigkeit und Steigerung des allgemeinen Wohlbefindens. Regelmäßig angewendet wirkt Autogenes Training entlastend, erholsam und ausgleichend auf Körper und Geist. Über gezielte Körpervorstellungen und Körperempfindungen gelingt es sich körperlich und psychisch in einen Ruhezustand zu versetzen. In dieser Phase lösen sich Verspannungen, Atem und Puls werden ruhiger und gleichmäßiger, die Durchblutung des Körpers wird verstärkt. Wer Autogenes Training beherrscht und regelmäßig anwendet, entwickelt eine gesunde Fähigkeit sich ohne Hilfsmittel zu jeder Zeit und an jedem Ort willentlich zu regenerieren. So leben Sie gesünder und sind dem Alltag besser gewachsen.

Prof. J.H. Schultz war Nervenarzt in Berlin. Er beschäftigte sich seit den 1920er Jahren mit den positiven Einwirkungsmöglichkeiten der Hypnose. Dabei fand er auch heraus, dass die Wirkungen einer Hypnose (durch Fremdeinwirkung) auch autogen (also durch Selbsteinwirkung) hervorgerufen werden können. Ausgelöst wird die Autosuggestion (Selbst gegebene Hypnose) durch festgelegte Formeln. Diese Formeln beziehen sich auf Körperregionen (Arme, Beine, Stirn, Herz) und Organsysteme (Verdauung, Kreislauf, Atmung).
Mit gezielten Körpervorstellungen und Körperempfindungen gelingt es, sich selbst in einen körperlichen und seelischen Zustand der Ruhe und Entspannung zu versetzen. Wichtige Faktoren hierfür sind:
– inneres Sprechen von Übungsformeln
– autosuggestive Vorstellungen (verstärkende innere Bilder)
– Konzentration auf den jeweiligen Übungsbereich
– Entspannte Körperhaltung